Workshopreihe

In einer interaktiven Donnerstagsreihe (19:30 Uhr, Dauer 60-90 Min., 15 €) möchte ich dieses Jahr gestalttherapeutische Arbeit am Beispiel unterschiedlicher Themen vorstellen und teilen: über den Umgang mit Vielredner*innen, über das Treffen von Entscheidungen, über Träume und Konflikte. Alle das am See, im Kontakt mit Euch und den Themen, die sich immer im Hier und Jetzt zeigen.

Die Abende werden informativ, erfahrungsreich und freudig.

Die Termine und Orte werden bald bekannt gegeben und es erwartet euch:

* Umgang mit Vielrednern lernen – über die Möglichkeit, zu Wort zu kommen.

Du kennst das. Du triffst eine gute Freundin, einen Arbeitskollegen oder ein Mitglied aus der Familie. Aber es kommt kein Gespräch zustande, weil der andere ohne Punkt und Komma redet. Du kommst selbst kaum zu Wort, gibst irgendwann auf und quälst dich bis zum Ende des Treffens.

Was kannst du in diesem Fall tun? Den Kontakt abzubrechen ist eine Option, die wir aber oft nicht wählen möchten. In diesem interaktiven Vortrag lernst du Strategien kennen, wie du dich im Umgang mit Vielrednern schulen und sogar Freude an ihnen haben kannst.

* Träume – über geheime Botschaften aus der Nacht

Träume sind Schäume, oder? Die Väter und Mütter der Gestalttherapie haben erkannt, dass Träume geheime Botschaften unseres Unterbewusstseins an unser Bewusstsein sind. Sie erzählen von uns selbst, unseren tief gespeicherten Überzeugungen und Wünschen. Wie können wir sie verstehen? Ganz einfach – indem wir sie für bare Münze nehmen. Ein lebensfroher Ansatz, Träume für unsere Selbsterkenntnis zu nutzen. Bitte einen Traum mitbringen.

* Präsenz zeigen – über Präsenz im Alltag

Eine gute Präsenz, also entschlossenes Anwesend sein, erleichtert dir den Umgang mit deinen Mitmenschen am Arbeitsplatz wie zu Hause.

Das Wort stammt vom lateinischen praesens (anwesend). Es bedeutet auch: irdisch sein, ein Geschenk sein, Gegenwart sein. Präsenz ist eine Art, mit jemandem zu sein ohne unbedingt etwas zu tun. Präsenz bedeutet, ganz hier und für alle Möglichkeiten offen zu sein. Um Präsenz zu erlernen, muss man sich ganz hingeben, sich und der eigenen Freiheit, zu geben, gewahr sein.

* Mit Gefühlen umgehen lernen, am Arbeitsplatz wie privat – über die Lust am Gefühl. 

Gefühle, wer hat sie nicht? Tatsächlich können wir Gefühle nicht vermeiden und kaum kontrollieren. Wir haben sie einfach. Also nutzen wir sie doch. Gefühle sind der Wegweiser in unserem Leben, sie verweisen uns auf unsere Bedürfnisse, auf das, was gerade wichtig für uns ist. Wie aber findest du einen guten Umgang mit deinen Gefühlen, etwa am Arbeitsplatz oder in der Familie? Man will ja kein Drama machen. In diesem interaktiven Vortrag gewinnst du einen Einblick in den guten Umgang mit Gefühlen.

* Nonverbale Kommunikation – über die Möglichkeit, Schweigen zu verstehen

 „Wir können nicht nicht kommunizieren“, sagte Paul Watzlawick. Auch wenn wir schweigen, teilen wir nonverbal Botschaften mit. Aber noch viel stärker als beim Sprechen. Wie können wir nonverbale Kommunikation verstehen und auf sie reagieren. In diesem interaktiven Vortrag erfährst du, wie du auf nonverbale Kommunikation reagieren können, ohne zu interpretieren und zu spekulieren, sondern mit dem zu gehen, was sich im Hier und Jetzt zeigt – ganz gestalttherapeutisch.