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Pian secco

In einem Weiler eine knappe Stunde zu Fuß entfernt vom letzten Ort im Onsersone-Tal … der ideale Ort für einen Ausblick ins Tal und ins eigene Leben. Während des Visions-Retreats von Iris saß ich auch am Fenster und lies die Eindrücke Revue passieren: Wie wichtig es ist, mit Menschen zu arbeiten, die offen und motiviert sind. Wie sinnvoll es ist, nicht mit allzu alten, nicht mehr passenden Werkzeugen zu arbeiten und sich von der Erkenntnis leiten zu lassen: Wer von sich ausgeht, kann zu sich kommen.

Auch hier habe ich erlebt, welcher Weg der Weg zum Frieden ist. Es ist ein Weg des Zurückkommens, des Zurückweichens, des Sein lassens. So viele Dinge kann man da oben nicht tun und so friedlich ist es dort!

Es zählt zu den Grundeinsichten der Gestalttherapie, dass der Mensch im natürlichen Lauf seiner Prozesshaftigkeit gesund und munter ist. Die organismische Selbstregulation meint, dass wir nicht unbdingt danach suchen sollten, was unser Leben verbessern kann, sondern danach, wie wir uns am guten Leben in einer gesunden und friedlichen Welt hindern.

Und so ist Freiheit kein Ort. Es ist etwas, dass wir erreichen können, wenn wir uns der Selbstregulation nicht in den Weg stellen. Manchmal ist es ein knifflige Auffgabe, aus dem Weg zu gehen und manchmal ist es überraschend einfach.

Buchtipp: Gestalttherapie als kreativer Prozess. Bestellbar bei